Die Podcastin mit Frauenheldinnen: Isabel Rohner und Regula Staempfli on Erika Freeman, wie Antifeminismus und Antisemitismus zusammenhaengen und der Schutz des Rechtstaates.

The book for our times: Isabel Rohner, Hedwig Dohm.

Ein Mann ist immer sicher, dass er Recht hat. Und eine Frau ist nicht sicher, auch wenn sie Recht hat.” Erika Freeman (geb. 1927 in Wien), US-amerikanisch-österreichische Psychoanalytikerin und Zeitzeugin

Die Podcastin startet mit einem hochspannenden Austausch über jüdische Geschichte: persönlich am Beispiel von Freeman, politisch am Beispiel von Judäa/Israel. 

Good News aus dem EU-Parlament: Am 8.10.2026 hat das EU-Parlament eine Entschließung verabschiedet zur Bekämpfung islamistischer Unterwanderung und des Einflusses der Muslimbruderschaft. Der Antrag verurteilt “islamistische Infiltralisierungsstrategien, die darauf abzielen, demokratische Institutionen, Rechtsstaatlichkeit, die Gleichstellung von Frauen und Männern, Gewissensfreiheit, Meinungsfreiheit und die öffentliche Ordnung zu schwächen.” Irritierend: Die Sozialdemokraten, die Grünen und die Linken haben dagegen gestimmt – weil der richtige Antrag aus ihrer Sicht von den Falschen kam. Zum Glück fand er dennoch bei den Konservativen, Liberalen und Rechten eine Mehrheit – denn das Signal ist wichtig. Auch und gerade für die Frauen.

Noch eine Good News: Etappensieg für die Frauenheldinnen im Kampf gegen die Kinderkauf-Messen in Deutschland! Die Stadt Köln hat am 5. Oktober bekanntgegeben, dass sie die Leimutterschaftsagentur Nordic Surrogacy von der Messe “Wish for a Baby” (17./18. Oktober in Köln) ausschließt. Das reicht natürlich noch nicht – denn auch die anderen Agenturen, die dort “ausstellen” wollen die in Deutschland verbotenene Leihmutterschaft vermitteln und dafür werben. Aber es ist ein wichtiger Zwischenerfolg. Köln hat angekündigt, die Messe kontrollieren zu wollen – und die Frauenheldinnen kämpfen weiter! Beteiligt euch am 17. Oktober von 13-16 Uhr an der Demo vor den Sartorysälen in Köln! Alle Infos auf www.frauenheldinnen.de

Zu Erika Freeman gibt es ein sehr lesenswertes Buch: «Mir geht’s gut, wenn nicht heute, dann morgen.»: Erika Freeman: Der Roman eines Jahrhundertlebens von Dirk Stermann.

laStaempfli: Weshalb ist die Unterstützung von Barack Obama ausgerechnet der Senatskandidatur von Abdul El-Sayed so gefährlich? Weil unter dem Deckmantel sozialer Fragen wie billige Wohnungen, Bildung- und Krankenversicherung eine islamistische Unterwanderung stattfindet. Der liberale kapitalistische Rechtsstaat wird in einen staatskapitalistischen Wohlfahrtsstaat umgekrempelt, der identitäre Bedürfnisgruppen definiert und an diese die öffentlichen Gelder verteilt mit dem Resultat, dass auch zivilgesellschaftliche identitäre und religiöse Instrumente dem liberalen Rechtsstaat vorgelagert werden, sprich bspw. die Scharia als Vorinstrument gesellschaftlicher Regelungen akzeptiert werden soll. Dies ist die geschickte sozialistisch-kommunistische Taktik zwecks Aushöhlung des liberalen und individuell konzipierten Rechtsstaates.

Die Vergabe des Friedensnobelpreises 2026 an die südafrikanische Juristin Navi Pillay ist ein Fehlentscheid erster Güte und schwächt die demokratischen, westlichen, liberalen Rechtsstaaten. Der Entscheid zeigt, dass Judenhass mittlerweile in den von Autokratien und Diktaturen beherrschten internationalen Organisationen (Mehrheitsverhältnisse, früher waren westliche Demokratien in der Mehrheit der internationalen Organisationen, heute in einer Minderheit) mittlerweile preiswürdig ist. UN Watch auf X hat Hunderte Dokumente zu Pillays menschenrechtsunwürdigen Einsätze, Stellungnahmen und Dokumentationen. Schade, dass dies die öffentlich-rechtlichen Medien nicht aufgreifen, sondern in postkolonialer Legitimation den Ort des Sprechens, also die Identität der Friedensnobelpreisträgerin höher würdigen als ihre antisemitische Politik. Der Friedensnobelpreis ist schändlich delegitimiert worden.

Zum Schluss analysiert laStaempfli die Fiktionalisierung der Politik, die die Politikverdrossenheit der Bürger und Bürgerinnen forciert. Statt ständig über die Meta- und Kommunikationsebenen der handelnden Akteure zu sprechen, müsste endlich über die entsprechenden Reformpakete im Bundestag abgestimmt werden. Dazu gab es, erstaunlicherweise, eine sehr gute Sendung mit Sigmar Gabriel bei Markus Lanz, siehe https://www.zdf.de/play/talk/markus-lanz-114/markus-lanz-vom-13-oktober-2026-100 laStaempfli, die das TTIP von Sigmar Gabriel erfolgreich bekämpft hatte, stimmt dem Sozialdemokraten punkto Reformvorschläge (“Das Bürgergeld war ein Fehler”) zu. Sehr sehenswert.