#diepodcastin: Isabel Rohner und Regula Staempfli ueber den Zusammenhang von Biopolitik und Grundgesetz. Und eine Verehrung und Erinnerung an Dolly Parton.
“Ich werde mich nicht selbst beschränken, nur weil andere nicht akzeptieren, dass ich andere Dinge kann.” Dolly Parton (1946-2026), US-amerikanische Musikerin, Sängerin, Komponistin, Unternehmerin und Super-Woman!
Tipps:
WDR-Zeitzeichen von Jana Magdanz zur Geschichte von Frauengold: “Frauengold” enthielt nicht nur 16 % Alkohol und war eigens dafür entwickelt worden, Frauen in ihrer “Frauenrolle” ruhig zu stellen. Heute weiß man auch: “Frauengold” enthielt auch Osterluzei und damit Aristolochiasäure – und war krebserregend. Die Geschichte eines Skandals auf Kosten der Frauengesundheit: https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-giftiges-gold-wie-mutters-kleiner-helfer-krank-machte-100.html
ARTE-Mediathek, bahnbrechende “Carmen”-Inszenierung der Regisseurin und Choreografin Gabriela Carrizio von den Salzburger Festspielen. Die Rohnerin ist von dieser neuen Art, Oper zu machen, mit surrealen Elementen zu ergänzen und Geschichten zu erzählen, hell begeistert! https://www.arte.tv/de/videos/132674-001-A/georges-bizet-carmen/
Und last but not least: Die Schweizerin Isabel Rohner erzählt von ihrem Erlebnis bei einer Einschulung in Berlin..
Aufgrund der Codes darf “Pornografisierung des Alltags” nicht im Titel stehen, da die Folge per KI wahrscheinlich automatisch gelöscht würde. Doch Die Podcastin ist in dieser Folge politphilosophisch stark unterwegs und geht der Frage nach, wie Pornographie das Menschenbild auch im Grundgesetz, in den Verfassungen massiv verändert.
Die Thesen (copyright) von Regula Stämpfli, laStaempfli über den Zusammenhang Pornographie, Grundgesetz und aktuell die sexuelle Identität, sprengen den Rahmen der Shownotes. In diesen Tagen werden die Thesen publiziert, www.regulastaempfli.eu
Ganz allgemein für die Diskussion wegweisend ist: Die entscheidende Grenze einer freiheitlichen Ordnung verläuft nicht zwischen konventioneller und unkonventioneller Sexualität. Sie verläuft zwischen Beziehungen urteils- und zustimmungsfähiger Erwachsener und dem Zugriff auf Menschen, die nicht frei einwilligen können. Kinder besitzen keine «sexuelle Identität», die Erwachsene für ihre eigenen Wünsche verfügbar machen dürften. Sie besitzen ein Recht auf körperliche und psychische Unversehrtheit, Schutz und eine Entwicklung, die nicht durch die Begehrensordnungen Erwachsener kolonisiert werden darf. Dies passiert mit der Pornografisierung des Alltags, die gepuscht wird durch Codes, Sprechakte, die Verschiebung von “pervers” hin zu “Kink”, von Folter hin zu “freiwilligen Gewaltspiel.” Mehr dazu in den Schriften von Dr. Regula Stämpfli.