#DiePodcastin on Identitaet: Isabel Rohner und Regula Staempfli im sprechenden Denken. Es geht um alles, naemlich die Frauen. Anpassung ist keine Tugend. Freiheit, Demokratie, Frauenrechte. Feminismus, der vor islamistischer Gewalt schweigt, ist kein Feminismus. Die Podcastin im Mena-Watch-Interview. Das EU-Parlament auf Frauenauslöschungskurs: Empfehlungen an die UN-Frauenkonferenz ausschliesslich für Männer (etwas polemisch formuliert.) Isabel Rohner und Regula Staempfli im besten sprechenden Denken über den RIESENBACKLASH durch alle Parteien gegen FRAUEN.
Die EU-Parlamentsempfehlung ist Ideologie und Empfehlung derselben durch die perfide Hintertür und Auslöschungsstrategie für Frauen.
Sie wirft erhebliche grundrechtliche und rechtsstaatliche Fragen auf:
- Normenklarheit
- Kompetenzüberschreitung
- Schutzpflichtenkollision
- Meinungsfreiheitsdimension
- Verhältnismäßigkeit
“Freiheit, Demokratie, Frauenrechte – das sind einfach die entscheidenden Aspekte.” Isabel Rohner
“Feminismus, der vor islamistischer Gewalt schweigt, ist kein Feminismus.” Regula Stämpfli
Die Macherinnen von “Die Podcastin” im Interview mit Geneviève Hesse bei mena-watch: https://www.mena-watch.com/feminismus-bei-islamismus-schweigt-ist-keiner/
Das EU-Parlament hat den Verstand verloren: Am 12. Februar 2026 haben 340 Abgeordnete (141 waren dagegen) einen Bericht mit vermeintlich frauenpolitischen (!) Empfehlungen beschlossen, die an die UN-Frauenkonferenz im März weitergeleitet werden soll mit dem Ziel, diese Empfehlungen als UN-weite Standards zu etablieren. Problem: Die EU empfiehlt darin, die Geschlechtskategorie aufzuheben und anzuerkennen, dass auch Männer Frauen sein können.
Und damit nicht genug: Das EU-Parlament hat auch einen Änderungsantrag abgelehnt (!), der zumindest darauf hingewiesen hätte, dass nur Frauen schwanger werden können…! https://europeanconservative.com/articles/news/trans-women-are-women-eu-parliament-says/
laStaempfli zeigt, weshalb WOKE alles andere als erledigt ist, wie einige Titelgeschichten von Männern behaupten, sondern alive and kicking like hell:
Woke ist vorbei“ ist keine Analyse, es ist Wunschdenken. Es ist das bürgerliche Äquivalent zum „Ende der Geschichte“ – nur diesmal von rechts ausgerufen. Wer glaubt, eine Ideologie verschwinde, weil ein paar Leitartikler genervt sind, hat nichts über Macht gelernt.
Woke ist nicht tot. Woke ist institutionalisiert. laStaempfli erklärt den Zusammenhang zwischen Digitalen Zeitalter und Sprechakten und erinnert daran: Auch der Kommunismus war “nur” eine Idee, bestand aus Sprechakten und produzierte Millionen von Leichen.
Erstens: Woke ist keine Mode, sondern eine normative Matrix.
Es ist ein geschlossenes Deutungssystem über Macht, Sprache, Körper und Identität. Es operiert mit klaren Kategorien: Opfer/Privilegierte, Sichtbarkeit/Unsichtbarkeit, Schutz/Strafe. Solche Raster verschwinden nicht, sie reproduzieren sich in Ausbildung, Verwaltung, Medien.
Zweitens: Woke sitzt im Apparat.
Diversity-Offices, Gleichstellungsstellen, Antidiskriminierungsbeauftragte, Compliance-Abteilungen – das ist kein Twitter-Hashtag, das ist Haushaltsrealität. Ideologien sterben nicht, wenn sie Budgetzeilen haben.
Drittens: Generationelle Verankerung.
Millennials und Gen Z wurden sozialisiert in einer Sprache der Identitätspolitik. Nicht als Randphänomen, sondern als moralische Grundausbildung. Wer heute in Redaktionen, NGOs, Ministerien oder Universitäten neu eintritt, bringt diese Prämissen mit. Das ist keine Welle. Das ist ein Kader.
Viertens: Moralischer Absolutheitsanspruch.
Woke definiert sich nicht als Meinung, sondern als ethische Notwendigkeit. Wer widerspricht, ist nicht falsch, sondern problematisch. Diese Moralisierung immunisiert gegen Widerlegung. Ideologien mit moralischer Selbstlegitimation sind langlebig.
Fünftens: Sprachpolitik als Machttechnik.
Wenn Begriffe normiert werden, wird Realität normiert. Sprache schafft Deutungsräume. Wer Begriffe kontrolliert, kontrolliert die Diskursgrenzen. Und woke hat die semantische Schlacht in vielen Institutionen gewonnen.
Sechstens: Verwaltungslogik.
Woke ist bürokratisch kompatibel. Es erzeugt Checklisten, Schulungen, Meldewege, Sensibilisierungsmodule. Bürokratien lieben solche Instrumente. Sie schaffen Legitimität und Beschäftigung zugleich.
Siebtens: Ökonomische Anschlussfähigkeit.
Konzerne haben Diversity als Risikomanagement und Markenstrategie integriert. Das ist keine Weltverbesserung, das ist Reputationsökonomie. Und solange Märkte auf Image reagieren, bleibt das.
Achtens: Der Mythos vom „Backlash“.
Ja, es gibt Gegenbewegungen. Aber Backlash ist kein Ende, sondern Teil der Dialektik. Jede ideologische Dominanz erzeugt Opposition. Das beweist ihre Relevanz, nicht ihr Verschwinden.
Neuntens: Akademische Reproduktion.
Gender Studies, Postcolonial Studies, Critical Race Theory – das sind nicht nur Seminare, sondern Karrierepfade. Wer dort ausgebildet wird, geht in Journalismus, Kulturverwaltung, Politikberatung. Ideologie wird so Profession.
Zehntens: Woke ist attraktiv.
Es bietet jungen Menschen moralische Klarheit, Zugehörigkeit, Sinn. In fragmentierten Gesellschaften ist das Gold wert. Identität ersetzt Klasse, Moral ersetzt Religion, Sichtbarkeit ersetzt Transzendenz.
Wer also schreibt „Woke ist vorbei“, verwechselt mediale Ermüdung mit strukturellem Wandel. Man ist vielleicht des Tons müde, nicht der Architektur.
Und noch etwas: Woke funktioniert nicht nur als Überzeugung, sondern als Karrierebeschleuniger. Wer woke spricht, signalisiert Sensibilität, Modernität, moralische Überlegenheit. Das verschafft Positionen. Solange das gilt, bleibt es rational, sich anzupassen. Das Entscheidende ist: Woke ist nicht nur eine Meinung über Minderheitenrechte. Es ist eine Theorie der Welt. Eine Theorie, in der Macht allgegenwärtig ist, Identität politisch ist, Sprache strukturell wirkt und Neutralität Verdacht erzeugt. Das ist ein Paradigma. Paradigmen sterben nicht durch Schlagzeilen. In vielen westlichen Verwaltungen sitzt diese Logik inzwischen selbstverständlich. Sie entscheidet über Fördergelder, Programmausrichtung, Personalpolitik. Sie ist nicht laut, sie ist administrativ. Und administrative Ideologie ist die langlebigste Form überhaupt. Deshalb muss die Finanzierung von NGOs radikal gestrichen werden. Denn ohne Budget hat noch keine Ideologie überlebt.