DiePodcastin wählt: Isabel Rohner & Regula Staempfli über die Wahlen in Baden-Wuerttemberg, den Iran-Krieg, nicht-geahndete Vergewaltigung in Berlin, Lanz/Precht Podcast zwecks Antiamerikanismus und Israel-Verschwörung.
“Die Freiheit wird einem nicht gegeben. Man muss sie nehmen.” Meret Oppenheim (1913-1985), Schweizer Künstlerin
Die Podcastin steigt ein mit einem Gespräch über Freiheit in der Kunst, Freiheit im Leben von Frauen und der Freiheit, nach der sich die Frauen und Männer im Iran seit nunmehr 47 Jahren sehnen. Und interessant: Letzteres (die Freiheit der Iranerinnen und Iraner) wird seit dem Krieg der USA und Israel gegen das menschenverachtende Mullah-Regime plötzlich ganz anders geframt: Haben sich 2022 nach der Ermordung von Masah Amini “Queere” und “Linke” noch öffentlichkeitswirksam die Haare abgeschnitten als Zeichen der Solidarität (wir erinnern uns an Kim de L’Horizon bei der Verleihung des Deutschen Buchpreises) wird aktuell alles verteufelt, in das die USA und Israel involviert scheinen. Die Rechte von Frauen, die Sehnsucht nach Freiheit – sie zählen nicht.
Die Rohnerin bringt aus Berlin ein aktuelles und krasses Beispiel von Relativismus, wenn es um den Iran geht: Am 11. März wurde es dank BILD publik, dass es 2025 in einem Neuköllner Jugendclub zu mehreren sexuellen Übergriffen auf mehrere Mädchen gekommen ist und zu einer Vergewaltigung. Die mutmaßlichen Täter: 8 Jungs und junge Männer zwischen 15 und 19 Jahren mit arabisch-patriarchalem Hintergrund. Weder der Jugendclub noch das zuständige Jugendamt in Neukölln schalteten die Polizei ein. Erst Ende Februar erstattete eine Polizistin, mit der das Opfer gesprochen hatte, Anzeige qua Amts wegen. Der Fall wurde inzwischen von der Berliner Innensenatorin bestätigt. LKA und Staatsantwalt sind inzwischen eingeschaltet. Die Podcastin empfiehlt allen Beteiligten im Jugendclub und im Jugendamt dringend die Lektüre des Strafgesetzbuchs: §177 regelt die Strafen bei sexuellen Übergriffen, sexueller Nötigung und Vergewaltigung. Und, oh Wunder: Nirgendwo steht, dass diese Strafen für Jungs aus muslimischen Familien nicht gelten.
Die Rohnerin & LaStämpli analysieren die Landtagswahlen in Baden-Württemberg, den Sieg des Realo Cem Özdemir und die krachende Niederlage von FDP (verpassten seit 1952 erstmals den Einzug in den Landtag) und der SPD (schaffte es mit 5,5 % gerade mal knapp). Anders als Özdemir haben es FDP und SPD immer noch nicht begriffen, dass Wahlen in der Mitte gewonnen werden – und nicht mit identitätspolitischer Entenpasteten-Politik.
Veranstaltungstipp:
Am Sonntag, 22. März 2026, 14 Uhr tritt das Hedwig Dohm Trio zum Tag der Demokratiegeschichte im Museum Predigerkirche in Eisenach (Thüringen) auf! Kommt zahlreich!
laStaempfli publizierte in den letzten drei Monaten unzählige Artikel, hielt Vorträge und führte Interviews auf “art is a piece of cake.” Auf ihrer Homepage werden Artikel, Voträge etc. aufgeführt, bitte beachten: www.regulastaempfli.eu
Hier zum Nachlesen punkto Bias der Leitmedien von Regula Stämpfli
Basierend auf dem jüngsten Angriff auf die Temple Israel Synagoge in Michigan (12. März 2026) – wo der libanesische US-Bürger Ayman Mohamad Ghazali ein explosives Fahrzeug in ein Gebäude mit 140 Menschen, darunter 100 Kindern rammte und von Security getötet wurde – und dem anfänglichen Framing als “Kontext” durch den Verlust seiner Brüder in israelischen Airstrikes (die später als Hezbollah-Terroristen enttarnt wurden) – hier laStaempfli Notizen dazu (Folgen Sie auch laStaempfli auf X) :Medien relativieren Terror, priorisieren “Opfer-Narrative” und korrigieren nur widerwillig, wenn Fakten (wie Hezbollah-Links) ans Licht kommen. Das ist kein Zufall, sondern systematischer Bias, der Terrorakte verharmlost, wenn sie ins linke Weltbild passen.
Ideologischer Schutzschild für “Opfergruppen”: Legacy-Media schützen Muslime vor “Islamophobie” um jeden Preis – anfangs wird der Angriff als “verzweifelter Racheakt” nach Familienverlust framed, statt als barbarischer Terror gegen Kinder. Erst wenn Hezbollah-Ties der Brüder (via US-Datenbanken) rauskommen, gibt’s zaghafte Korrekturen, wie bei NYT und CNN.
Relativierung durch “Kontext”-Manöver: Statt den Horror pur zu nennen (Auto-Bombe in Synagoge mit 140 Kindern), lenken Medien auf “israelische Airstrikes” ab – als ob der Tod von Hezbollah-Kämpfern (Brüder des Angreifers) eine “Rechtfertigung” sei. NYT betont den Verlust, ignoriert den Terror-Aspekt, bis Fakten zwingen.
Angst vor rechter Backlash: Harte Labels wie “Terrorist” oder “Mörder” werden vermieden, um keine “Rassismus”-Vorwürfe zu provozieren. Im Michigan-Fall nennt PBS den Angriff “crash”, fokussiert auf “Familientrauma” – bis Hezbollah-Verbindungen (nicht mal des Angreifers selbst) die Narrative platzen lassen.
Sensationalismus mit Bias-Filter: Anfangs-Spekulationen (z.B. “Rache für Airstrikes”) dominieren, um Klicks zu holen; Korrekturen zu Hezbollah-Terroristen-Brüdern kommen flüsterleise. NBC und Daily Mail berichten den “Airstrike-Verlust” prominent, den Terror-Link versteckt.
Behörden-Abhängigkeit als Ausrede: Medien warten auf FBI/NYPD-Bestätigungen (“domestic terrorism”), um harte Urteile zu umgehen – im Schweizer Bus-Fall (65-Jähriger tötet sechs) wird “psychisch labil” betont, hier “Familientrauma”, bis Hezbollah-Facts unignorierbar sind.
Postkoloniale Sympathien in Redaktionen: NYT & Co. haben Schwäche für “anti-imperialistische” Narrative; Hezbollah wird implizit als “Widerstand” gesehen, daher der Fokus auf “israelische Aggression” statt Terror. Erst wenn Brüder als Terroristen outed werden, dreht sich’s – widerwillig.
Panikvermeidung als Tarnung für Bias: “Weiche” Berichte (z.B. “keine Verletzten, nur Feuer”) dämpfen Empörung, um Eskalation zu verhindern – aber wirklich geht’s darum, den “Opferstatus” des Angreifers (via Airstrikes) zu erhalten, bis Hezbollah-Links die Lüge entlarven.
Zielgruppen bedienen für Linksliberale: Urbane Leser wollen “nuanciert” – also “Kontext” über Hezbollah-Brüder als “Opfer” statt “Terroristen”. Apologien kommen, aber der Schaden ist getan; X-Diskussionen outen den Bias, den Legacy-Media ignoriert.
Priorisierung rechter Bedrohungen: Medien pushen “Rechtsextremismus” als Top-Gefahr; islamistische Akte (wie dieser mit Hezbollah-Ties) werden downgeplayt. Im NY-Fall (ISIS-inspiriert) ähnlich: Erst “rassistisch”, dann Wahrheit – hier “Trauma”, dann Terror.
Dann die Lanz/Precht-Geschichte auf https://regulastaempfli.eu/?p=11689 nachzulesen.